Komm ins Rennen – der KUER.NRW Businessplan-Wettbewerb 2025 startet
Im Juni 2025 geht es wieder los! Start-ups aus den Bereichen Klima, Umwelt, Energie und Ressourcenschonung haben die Chance durchzustarten. Nutzen Sie die Gelegenheit.
Klimaschutz, Energieversorgung und Mobilitätswende stellen Wirtschaft und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Gefragt sind daher innovatives Wissen, funktionierende Technologien und erfahrene Fachleute. Also genau das, was Hochschulen auszeichnet. Als Keimzellen für junge Unternehmen tragen sie dazu bei, dass sich Wissen und Technik in der Praxis entfalten und als Problemlöser beweisen können. Kein Wunder, dass der Gründungsgeist inzwischen seinen festen Platz an immer mehr Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften hat. Sie alle bieten einen vielfältigen und intensiven Support für „ihre“ Gründungsteams an. Genau hier setzt die Initiative „Exzellenz Start-up Center.NRW" an.
Exzellente Forschung mit exzellenten forschungsbasierten Gründungsideen kombinieren. Das ist die Idee, die hinter der Initiative „Exzellenz Start-up Center.NRW“ (ESC) steht. Eine Jury hat dazu im Jahr 2019 im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sechs transfer- und forschungsstarke Universitäten ausgewählt. Ihr Ziel: die Gründungsunterstützung und Gründungskultur in Forschung, Lehre, Transfer und Verwaltung nachhaltig zu verankern. Damit wird der Nährboden für wissensbasierte und innovative Start-ups geschaffen. Ihr Beitrag ist für die Weiterentwicklung und Neuausrichtung der Wirtschaft in NRW im Zeichen von Klimaschutz und Digitalisierung unverzichtbar.
Gefördert werden die folgenden Universitäten:
RWTH Aachen
Ruhr-Universität Bochum
Technische Universität Dortmund
Universität zu Köln
Universität Münster
Universität Paderborn
Im Mittelpunkt der Förderung stehen der Ausbau und die Weiterentwicklung bereits bestehender universitärer Gründungsnetzwerke hin zu „Exzellenz Start-up Centern“ in einem regionalen Ökosystem, um das Gründungspotenzial an den Universitäten zu heben.
Zu den Kernmaßnahmen gehören
Darüber hinaus spielt die enge Vernetzung mit Partnern in der Wirtschaft, wie z. B. Business Angels, Wagniskapital-Fonds, Start-ups, Unternehmen, Akzeleratoren, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Technologiezentren eine wesentliche Rolle.
Eine erste Zwischenbilanz ist vielversprechend: Alle sechs Hochschulen haben beim Aufbau ihrer Exzellenz Start-up Center (ESC) große Fortschritte erzielt. Die Expertinnen- und Experten-Jury hat den sechs Exzellenz Start-up Center.NRW eine herausragende Leistung bescheinigt.
Neben den sechs oben genannten Universitäten fördert die Landesregierung Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Initiative „Exzellenz Start-up Center.NRW“ innovative Einzelvorhaben an den folgenden vier Universitäten
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Universität Duisburg-Essen
Universität Siegen
sowie die landesweite Hochschulinitiative
Women Entrepreneurs in Science
Mit der operativen Umsetzung der Förderinitiative wurde der Projektträger Jülich beauftragt.
Mit den beiden Förderaufrufen möchte das Land Nordrhein-Westfalen Hochschulen dabei unterstützen, ihre Potenziale für Unternehmensgründungen zu erschließen sowie Gründungen vorzubereiten und eine nachhaltige Gründungskultur auszubauen. Ziel ist es, die Qualität und die Anzahl von Gründungen aus Hochschulen zu steigern.
Insgesamt stellen die EU aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und das Land Nordrhein-Westfalen bis zum Jahr 2028 22,5 Millionen Euro zur Verfügung.
„Start-up Center.NRW“ hat die hochschuleigene Unterstützung von Gründungsvorhaben sowie den Auf- und Ausbau von Gründerinnen- und Gründernetzwerken (Start-up Alumni) im Visier. Bewerben konnten sich Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen, die bisher noch keine Förderung aus EFRE-, Bundes- oder Landesmitteln für den Aufbau eines „Exzellenz Start-up Center“ erhalten haben.
„Start-up Fokuszentren.NRW“ fördert drei Kompetenzzentren an Hochschulen, die landesweit in einem der folgenden Bereiche tätig sind:
Die Fokuszentren analysieren themenspezifisch den Status Quo und die Herausforderungen, formulieren Handlungsempfehlungen und unterstützen den Austausch zwischen den Hochschulen. Die Leistungen der „Fokuszentren“ sind als kooperative und unterstützende Angebote für Hochschulen in NRW zu verstehen. Das Ziel ist ein Kompetenzzuwachs der hochschuleigenen Gründungsunterstützung in allen Hochschulen.
Die Bewerbungsfrist für beide Förderaufrufe endete am 9. Dezember 2024. Welche Hochschulen den Zuschlag erhalten, wird im Verlauf des Jahres 2025 bekanntgegeben.
Wirtschaftsministerin Mona Neubaur: „Wir setzen auf die kreativen Köpfe an unseren Universitäten und Fachhochschulen und unterstützen mit unseren Förderaufrufen ihren Weg vom Labor in den Markt. Das schafft Arbeitsplätze, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und unterstützt die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Unser Engagement zielt dabei insbesondere auf mehr weibliche Hochschulausgründungen sowie nachhaltige Geschäftsmodelle, die das Klima schützen.“
Weitere Informationen:
Hochschulen in Nordrhein-Westfalen: Keimzellen für innovative Start-ups
Die Broschüre stellt die sechs Exzellenz Start-up Center, daraus hervorgegangene Start-ups sowie ergänzende Projekte vor.
Download (PDF, 7 MB)
Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Nordrhein-Westfalen: Sprungbrett für innovative Start-ups
Die Broschüre bietet einen Überblick über die Gründungsförderung an 16 HAW sowie deren Start-ups.
Download (PDF, 6.5 MB)
Unterstützung von Gründungen aus Hochschulen in NRW –die Rolle von Entrepreneurship- und gründungsaffinen Professuren
Die Broschüre präsentiert die Umfrageergebnisse des FGF Förderkreis Gründungs-Forschung e.V.
Download (PDF, 1 MB)