19.03.2025 Finanzierung/Förderung, Ruhr-Universität Bochum, Start-ups, Universität Paderborn
„Gründungspreis+“ für Start-ups der Ruhr-Universität und der Universität Paderborn
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat im Rahmen des „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ sechs Start-ups mit dem „Gründungspreis+“ ausgezeichnet. Drei der Teams kommen aus Nordrhein-Westfalen.
Dazu gehört das Start-up mechIC, das aus der Ruhr-Universität Bochum ausgegründet wurde. Es revolutioniert die Dehnungssensorik mit Sensoren, die ohne Strom funktionieren. Die Sensoren eignen sich für den Einsatz an abgelegenen oder schwer zugänglichen Orten und für die Überwachung von Bauwerken und Maschinen.
Ebenfalls von der Ruhr-Universität Bochum: Das Start-up RayVen. Das Team hat Ultrakurzpulslaser entwickelt, um feinste Materialien wie Chips zu bearbeiten. Die Laser erzeugen hochintensive Pulse. Die ultrakurze Anwendungszeit hält das Material kühl und erlaubt einen präzisen Materialabtrag – wichtig für Silizium und die Bearbeitung transparenter Kunststoffe.
Bei dem dritten Start-up aus Nordrhein-Westfalen handelt es sich um Omnisent AI von der Universität Paderborn. Es hat eine KI-getriebene Leckage-Lokalisierung in Druckluftleitungen entwickelt. Druckluft wird in nahezu allen Branchen, wie zum Beispiel der Automobil-, Lebensmittel- und chemischen Industrie, für das Antreiben von Maschinen und Werkzeugen genutzt. Wobei 20 bis 30 Prozent durch Lecks verloren gehen. Omnisent AI hat daher eine Lösung zur kontinuierlichen Echtzeit-Erkennung und Lokalisierung dieser Leckagen entwickelt.
Der „Gründungspreis+“ ist mit jeweils 32.000 Euro dotiert.
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